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  • : Himalaya Trekking für Einsteiger
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  • : Seit Jahren erzähle ich meiner Frau davon, daß ich einmal eine Himalaya Trekking-Tour machen möchte. Genauso lange erzählt mir meine Frau, daß sie nicht mitkommen wird und daß ich alleine fahren müßte und dürfe. Beim letzten Mal gab sie mir den Rat: "Langsam solltest Du in die Pusschen kommen. Mit 50 machst Du das dann auch nicht mehr. Begleitet mich also auf meinen Trip von 0 auf 6.000m in zwei Jahren.
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Tuesday, 11. november 2008 2 11 /11 /Nov. /2008 08:52
Nach dem ersten Durchblättern des Hauser-Kataloges habe ich mich spontan für das Einsteigerwochenende im Mai angemeldet. Auch wenn es sicherlich z. T. eine Werbeveranstaltung für weitere Touren ist, halte ich das Programm für interessant. Ich hoffe, dass ich, neben einer Standortbestimmung über Leistung und Neigung, auch nette Leute kennenlerne, die ähnliche Ziele verfolgen, wie ich.

Ende November fahre ich mit ein paar Freunden auf den Stubaier-Gletscher. Sofern ausreichend Schnee liegt, wollen wir an einem Tag eine Skitour machen. Dasselbe haben wir für den Familienskiurlaub im Januar geplant. Ich bin schon gespannt....
von Kirschi2210
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Tuesday, 11. november 2008 2 11 /11 /Nov. /2008 08:36

Nach einigen Problemen mit Viren und Trojanern in diversen Foren und Blogs, melde ich mich erst jetzt wieder. So langsam reift der Plan, wie es konkret weitergeht. Darüber hinaus habe ich wertvolle Hinweise und Kommentare aus dem Trekking Forum erhalten. Somit habe ich mit dem Wechsel von 'Spinnerei und Übertreibung' ("Will der AUF den Mt. Everest?") zu "Jetzt geht's realistisch los" die nächste Stufe erreicht .

Vor Kurzem habe ich Geburtstag gehabt. Dort gab es nette Geschenke, die dem Trekkingeinsteiger das Leben leichter machen. Mit Funktionswäsche und einem Daypack hat es angefangen (kann ich auch zum Skifahren nutzen). Schuhe möchte ich mir erst nächstes Jahr kaufen, da ich in 2008 wohl keine größeren Wanderungen mehr machen werde. Für die hiesigen Gebiete langen meine Hikingschuhe.

Außerdem habe ich die regelmäßigen sportlichen Aktivitäten verschärft. Zusammen mit der ganzen Familie gehen wir zweimal die Woche ins Sportstudio. Gestern kamen die neuen Kataloge von Hauser etc. Mal sehen.....

von Kirschi2210
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Friday, 26. september 2008 5 26 /09 /Sept. /2008 08:23

Tag 13 - 20.09.2008

Heute habe ich mal die Onlinekataloge für Trekking-Ausrüstung durchstöbert. Die Identifizierung der 'richtigen' Ausrüstung ist extrem schwierig. Zum Einen reichen die Klimaberichte für Nepal von -20 bis +30 Grad für die Hochsaison im Frühjahr bzw. Herbst. Von Badehose bis Daunenjacke ist da wohl alles notwendig. Zum Anderen möchte ich auch ausrüstungsmäßig langsam einsteigen. Wenn ich herausfinde, daß es mir keinen Spaß macht, möchte ich nicht die superduper, weltraumgeprüften und teueren aber ungenutzten Sachen bei mir liegen haben. Da ich demnächst Geburtstag habe und im Winter zum Skifahren gehe, habe ich erstmal Funktionswäsche und leichte Pullis (früher hieß das mal "Skirollis") auf die Liste gesetzt. Für die Touren hier im Taununs habe ich noch meine Hiking-Schuhe. Das reicht erstmal.

Schwierig finde ich auch die richtige Auswahl des Schlafsacks. Da wird von Komfortzone (Mann) berichtet. Von welcher Komfortzone wird da erzählt? Und ist diese eine andere als die Komfortzone (Frau)? Außerdem habe ich die Komfortzone bisher weder mit einem Schlafsack in Verbindung gebracht, noch wußte ich, daß sie modellabhängig ist. Ich dachte sie ist eher personenabhängig...

Laut Katalog liegt die Komfortzone des Mannes zwischen +5 und -15 Grad (je nach Modell). Diese wiederum liegt grundsätzlich um 5 - 10 Grad unterhalb der Komfortzone (Frau). Jeder, der schon mal mit einer Frau im Bett gelegen und die Eismauken rübergeschoben bekommen hat, kann das nachvollziehen.

Der Himalaya-Trip soll auch dazu dienen, mich selbst wieder besser kennenzulernen. Dies war dann wohl die erste Lektion. Ich bin gespannt, was noch alles kommt. Und so lächle ich, wenn ich an die erste Erfahrung denke. Von der Komfortzone des Mannes.... :-)

von Kirschi2210
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Thursday, 25. september 2008 4 25 /09 /Sept. /2008 20:08
Tag 6 -13.09.2008

Heute kamen die ersten Prospekte und ich konnte ein bisschen losstöbern. Am interessantesten fand ich den Prospekt von Hauser-Exkursionen. Dort wurden Reisen der verschiedenen Schwierigkeitsgrade beschrieben und ich erhielt einen ersten Eindruck von den Kosten und den notwendigen Vorbereitungen. Einen guten Überblick über alle Themen rund um die Touren erhält man auch bei nepal-dia. Dort sind auch sämtliche Reiseveranstalter verzeichnet. Wertvolle Informationen und Austausch mit Gleichgesinnten rund um das Thema Trekking gibt es darüber hinaus im trekkingforum.com

Klar ist offensichtlich, daß selbst mit Training und Erfahrung eine Tour auf dieser Höhe nicht so einfach ist. Auf der anderen Seite konnte ich aus Reiseberichten entnehmen, daß es auch keine Raketenwissenschaft ist.

Einige Veranstalter bieten Ausbildungs- oder Vorbereitungskurse an (z.B. Hauser und der Deutsche Alpenverein). Für die Hochtour im Himalaya erscheinen der Grundkurs Trekking mit Ausrüstungscheck sowie der Grundkurs Eis geeignet. Im Oktober kommt der neue Katalog von Hauser raus. Mal sehen.....

Bisher bin ich noch alleine mit meinen Ambitionen. Vielleicht kommt ja noch jemand von den Kumpels mit? Ich traue mich noch nicht, anderen in so einem frühen Stadium davon zu erzählen. In diesem Blog erzähle ich das Ganze zwar auch, aber eben nur halbanonym. Vielleicht mache ich ja noch einen Rückzieher? Nee, lieber nicht!
von Kirschi2210
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Thursday, 25. september 2008 4 25 /09 /Sept. /2008 17:26

Tag 0 - 07.09.2008

Neulich auf der Couch vor dem Fernseher: "Boah, Schatz guck mal! Eine Reportage über eine Himalaya Trekking Tour. Das würde ich echt gerne mal machen. Einmal den Mt. Everest aus der Nähe sehen...". Diesen Spruch hört sich meine liebe Frau bereits seit 10 Jahren an. "Schatz" sagte sie "wenn Du das noch machen möchtest, solltest Du langsam mal anfangen. Du bist jetzt 43. Wer weiß, ob Du das mit 50 noch machen kannst." Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Ich bin von der Couch gesprungen und habe den PC angeworfen. Nachdem ich zwei Stunden das Internet leer geguckt habe, traf ich meine Entscheidung: Im Laufe der nächsten zwei Jahre möchte ich eine dreiwöchige Hochtour in Nepal unternehmen. Ich erhoffe mir, neben dem Naturerlebnis auch eine kulturelle sowie mentale Erfahrung. Hier sind also die Rahmenbedingungen:

-Mt. Everest Base Camp
-Option auf die Besteigung eines 6000ers
-Mindestens eine dreiwöchige Tour

Mein persönlicher Selbst-Check fiel sehr ernüchternd aus:

Gewicht 85 kg
BMI 25,7
Körperfett 22,5%
Trekkingerfahrung Keine
Alpine Erfahrung Skifahren (vor allem Apres Ski)
Kondition Mäßig
Trekkinausrüstung Keine


"Aus der Box" geht das wohl nicht. Ich fange also in allen Belangen bei 0 an. Ich starte mal mit etwas Harmlosen: Ich bestelle ein paar Reiseprospekte von Hauser Exkursionen und Ikarus Reisen. Dann sehen wir weiter......
von Kirschi2210
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